
Der Makler entscheidet über Monate Ihres Lebens und fünfstellige Beträge. Hier steht, woran Sie gute Profis erkennen, was sie kosten dürfen, und auf Wunsch empfehlen wir Ihnen nach sechs Kriterien ausgewählte Makler Ihrer Region, kostenlos.
Die Wahrheit über den Maklermarkt: Der Titel ist ungeschützt, die Qualität schwankt wie in kaum einer Branche, und der Unterschied zwischen einem sehr guten und einem mittelmäßigen Makler beträgt beim selben Haus schnell fünf bis zehn Prozent Verkaufserlös, also mehr als die gesamte Provision.
Deshalb ist die Auswahl der eigentliche Hebel, nicht die Frage "Makler ja oder nein". Der belastbare Weg: mindestens zwei Kandidaten vergleichen, beide durch den 6-Kriterien-Check dieser Seite schicken, sich beide Einwertungen herleiten lassen und die Vertragspunkte (Laufzeit, Berichtspflichten, Kündigungsrecht) vor der Unterschrift festzurren.
Und in jedes Gespräch gehen Sie am stärksten mit einer eigenen Referenz: Die neutrale Preisspanne vorab macht jede Gefälligkeits-Einwertung in Minuten sichtbar, denn wer Ihre Zahl nicht kennt, kann sie nicht einfach bestätigen.
Die typischen Situationen vor der Beauftragung, und was die Faktenlage dazu sagt.
Ein Makler hat unser Haus 80.000 Euro höher eingewertet als alle anderen.“
Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Wunschpreis-Akquise: Die hohe Zahl holt den Auftrag, dann folgen die Preissenkungen auf Ihre Kosten, im Portal sichtbar für jeden Käufer. Vergleichen Sie Herleitungen, nicht Endzahlen, und bringen Sie eine neutrale Spanne als Referenz mit.
Unser Vertrag läuft zwölf Monate, und seit acht Wochen passiert nichts.“
Der klassische Preis einer schnellen Unterschrift: lange Laufzeit ohne Berichtspflichten. Prüfen Sie jetzt Sonderkündigungsrechte und dokumentieren Sie die Untätigkeit schriftlich; für den nächsten Vertrag gilt das Laufzeit-Kapitel unten.
Der günstigste Makler wollte nur 4 Prozent. Nehmen wir den?“
Nicht wegen des Prozentsatzes: Ein Punkt Provisionsrabatt spart bei 400.000 Euro etwa 4.000 Euro, ein besser verhandelter Verkaufspreis bringt schnell das Fünffache. Entscheidend ist der erwartbare Netto-Erlös aus Preis, Tempo und Können, nicht die kleinste Rechnung.
Diese sechs Punkte trennen Profis von Provisionsjägern. Jeder einzelne ist im Erstgespräch prüfbar.
Ein Makler, der Ihre Straße kennt, schlägt jeden überregionalen Namen: Er kennt echte Abschlusspreise statt Angebotspreise, die Käuferschicht Ihrer Lage und die Argumente, die dort ziehen. Fragen Sie konkret nach Verkäufen im Umkreis von zwei Kilometern.
Verkaufte Objekte Ihrer Preisklasse in den letzten 12 Monaten, mit nachprüfbaren Beispielen und Vermarktungsdauer. Verkäufer-Bewertungen lesen statt zählen: Fünf Sterne von Käufern sagen wenig darüber, wie hart jemand für Verkäufer verhandelt.
Seriöse Profis legen den Rechenweg offen: Vergleichsobjekte, Datenquellen, Spanne statt Punktwert. Eine Wunschpreis-Bestätigung ohne Herleitung ist Akquise, keine Bewertung, und der teuerste Fehlgriff beginnt fast immer mit der schmeichelhaftesten Zahl.
Fotos, Grundrisse, Zielgruppen, Portalauswahl, Besichtigungsformat: schriftlich, bevor Sie unterschreiben. Wer erst nach dem Auftrag plant, plant mit Ihrer Zeit, und ein Konzept, das für jedes Objekt gleich aussieht, ist keines.
Höhe, Verteilung und Fälligkeit gehören unaufgefordert in den ersten Termin, samt der gesetzlichen Teilungsregel. Verhandelbar ist die Provision immer, üblich sind je nach Region 5 bis 7,14 Prozent gesamt, hälftig geteilt.
Sechs bis maximal neun Monate Alleinauftrag mit klaren Berichtspflichten und Sonderkündigungsrecht bei Untätigkeit. Zwölf Monate ohne Ausstieg binden Sie im schlechtesten Fall ein Jahr an Stillstand.
Die Provision kauft keinen Anzeigen-Aufgeber, sondern einen Prozess-Verantwortlichen in vier Akten. Das ist der Maßstab.
Marktgerechte Einwertung mit offener Herleitung und ein Angebotspreis, der Käufer anzieht statt abschreckt. Hier verdient ein guter Makler seine Provision zum ersten Mal: Der richtige Einstiegspreis entscheidet über Tempo und Endergebnis der ganzen Vermarktung.
Beschaffung fehlender Dokumente von Grundbuch bis Energieausweis, professionelle Fotos, rechtssichere Anzeigen samt Pflichtangaben. Fehlerhafte Exposés kosten Vertrauen und im Streitfall Geld, saubere verkürzen jede Käufer-Prüfung.
Portale plus eigene Interessenten-Kartei, Vorqualifizierung nach Ernsthaftigkeit und Bonität, organisierte Einzeltermine statt Besichtigungstourismus. Die Kartei ist das unterschätzte Argument: Gute Makler verkaufen manche Objekte, bevor sie online gehen.
Preisverhandlung mit Bonitätsprüfung und Finanzierungsbestätigung, Koordination von Notar, Banken und Übergabe bis zur Schlüsselrückgabe. In der Verhandlung trennt sich der Profi vom Anzeigen-Aufgeber, und hier entstehen die Beträge, die jede Provision relativieren.
Den kompletten Verkaufsprozess mit und ohne Makler beschreibt der Leitfaden Haus verkaufen, den Ablauf im Detail der Ablauf-Ratgeber. Und wer den Prozess selbst stemmen will, findet die vollständige Anleitung im Leitfaden Haus verkaufen ohne Makler.
Sie müssen keinen Immobilienmarkt-Sachverstand mitbringen, nur diese Fragen und ein Ohr für die Qualität der Antworten.
Die wichtigste Frage überhaupt. Gute Antwort: Vergleichsobjekte, Datenquellen, eine begründete Spanne. Schlechte Antwort: Erfahrung, Bauchgefühl oder eine auffällig hohe Zahl ohne Rechenweg.
Konkrete Objekte, Preisklasse, Vermarktungsdauer, gern anonymisiert. Wer in Ihrer Lage nichts vorweisen kann, lernt auf Ihre Kosten.
Zielgruppe, Kanäle, Besichtigungsformat, Zeitplan, schriftlich nachgereicht ist in Ordnung, gar nicht ist ein Ausschluss.
Üblich und fair: alle zwei bis vier Wochen ein kurzer Bericht zu Anfragen, Besichtigungen und Feedback. Wer Berichtspflichten scheut, plant keine.
Hören Sie auf die Strategie: Verhandlungsspielraum im Angebotspreis, Umgang mit Erstgeboten, Bonitätsprüfung vor Preiszugeständnissen. Ein Profi hat darauf trainierte Antworten.
Sechs bis neun Monate, Berichtspflichten, Sonderkündigungsrecht: Wer beim Vertragsthema ausweicht, hat einen Grund dafür, und der liegt selten auf Ihrer Seite.
Die Gesamtprovision liegt je nach Region meist zwischen 5 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Seit Ende 2020 gilt beim Verkauf an Verbraucher die gesetzliche Provisionsteilung (§ 656c BGB): Wer den Makler beauftragt, zahlt mindestens die Hälfte, üblich ist die hälftige Teilung zwischen Verkäufer und Käufer.
Bei 400.000 € Kaufpreis und 7,14 Prozent gesamt stehen damit auf Ihrer Seite rund 14.280 €, fällig erst mit dem beurkundeten Kaufvertrag, nicht vorher. Verhandelbar ist die Provision immer, und bei gefragten Objekten bestehen echte Spielräume; verhandeln Sie aber über Leistung und Laufzeit mit, nicht nur über den Prozentsatz.
Alle Details von den regionalen Üblichkeiten bis zur Fälligkeit stehen im Provisions-Ratgeber; Ihre konkrete Zahl in Euro liefert der Provisionsrechner in einer Minute. Und ob sich der Makler für Ihren Fall überhaupt rechnet, klärt nüchtern der Vergleich Makler oder privat.
Drei Auftragsformen stehen zur Wahl. Der einfache Maklerauftrag ohne Exklusivität klingt nach Freiheit, führt aber oft zu Doppel-Inseraten mit abweichenden Preisen, die Ihr Objekt wie einen Ladenhüter aussehen lassen. Der Alleinauftrag bindet einen Makler exklusiv, lässt Ihnen aber den Eigenverkauf offen.
Beim qualifizierten Alleinauftrag, der üblichen Form, verweisen Sie auch eigene Interessenten an den Makler; im Gegenzug gehören seine Pflichten in den Vertrag: aktive Vermarktung, regelmäßige Berichte, definierte Leistungen.
Die entscheidenden Stellschrauben: Laufzeit sechs bis neun Monate (genug für eine seriöse Vermarktung, kurz genug gegen Stillstand), Berichtspflichten alle zwei bis vier Wochen, ein Sonderkündigungsrecht bei Untätigkeit, und keine automatische Verlängerung ohne Ihre aktive Zustimmung. Lassen Sie sich den Vertragsentwurf vorab geben; ein Profi hat kein Problem damit, und die Reaktion auf diese Bitte ist selbst schon ein Prüfergebnis.
Alle vier sind im ersten Gespräch erkennbar, wenn man weiß, wohin man schaut.
Deutlich über allen anderen, ohne Herleitung: der Klassiker der Auftrags-Akquise. Der überhöhte Preis kostet Sie Monate und endet nach sichtbaren Preissenkungen oft unter dem realistischen Ersterlös.
Künstliche Dringlichkeit ("der Interessent wartet schon") kombiniert mit langer Vertragslaufzeit. Seriöse Profis geben Ihnen Zeit, Verträge prüfen zu lassen, und haben nichts gegen einen Zweitvergleich.
Ausweichende Antworten zu Kosten, angebliche Käuferlisten ohne Belege, keine klare Auskunft zur Provisionsteilung. Was im Erstgespräch vernebelt wird, wird im Vertrag nicht klarer.
Keine Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO, keine Berufshaftpflicht, kein Impressum mit ladungsfähiger Anschrift: Ausschlusskriterien ohne Diskussion, denn hier geht es um Ihr größtes Vermögensgut.
Mit einer neutralen Preisspanne erkennen Sie jede Gefälligkeits-Einwertung sofort. Kostenlos, auf amtlicher Datenbasis, ohne Anruf danach.
Verkaufsklar löst das Auswahlproblem anders als jedes Maklerverzeichnis: mit einem MaklerScore von 0 bis 100, der nicht auf Sternen oder Selbstauskunft beruht, sondern auf nachprüfbaren Vermarktungsdaten (Preisrealismus, erzielte Preise, Vermarktungsdauer, Prozessqualität und transaktionsverifizierte Kundenbewertungen). In unser Partnernetz kommt nur, wer sich bewirbt, den Prüfprozess besteht und einen Score über 70 erreicht, das obere Drittel seiner Region. Bei konkreter Verkaufsabsicht sehen Sie auf Wunsch bis zu drei dieser Profile aus Ihrer Region im Vergleich, mit Score, Datenbasis und Spezialisierung, und entscheiden selbst, wen Sie kontaktieren. Für Sie ist das vollständig kostenlos und erhöht Ihre Provision um keinen Cent; Verkaufsklar erhält seine Vergütung vom Makler, und genau deshalb bleiben nur Profis im Netz, deren Zahlen die Schwelle halten. Zwei Versprechen dazu: Ohne Ihren ausdrücklichen Wunsch geben wir keine Daten weiter, und angerufen werden Sie von niemandem. Der Einstieg ist immer derselbe: die kostenlose Bewertung, aus der Sie mit einer belastbaren Preisspanne in jedes Maklergespräch gehen.
Mit dem 6-Kriterien-Check: regionaler Fokus, belegbare Referenzen, Einwertung mit offengelegter Herleitung, schriftliches Vermarktungskonzept, transparente Provision und faire Vertragslaufzeit. Vergleichen Sie mindestens zwei Kandidaten und lassen Sie sich beide Einwertungen herleiten, die Unterschiede sind aufschlussreicher als jede Werbeaussage.
Die Gesamtprovision liegt je nach Region meist zwischen 5 und 7,14 Prozent des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer. Seit Ende 2020 gilt beim Verkauf an Verbraucher die Provisionsteilung: Der Verkäufer zahlt mindestens die Hälfte, üblich ist die hälftige Teilung. Ihre konkrete Zahl liefert der Provisionsrechner.
Ja, für Sie vollständig: Sie zahlen weder für die Empfehlung noch einen Aufschlag auf die Provision. Verkaufsklar erhält seine Vergütung vom Makler, und genau deshalb nehmen wir nur Profis ins Partnernetz auf, die den Prüfprozess bestehen und deren MaklerScore über 70 liegt, dem oberen Drittel ihrer Region.
Nicht zwingend: Der Privatverkauf spart Ihren Provisionsanteil und ist mit guter Vorbereitung machbar, kostet aber realistisch 50 bis 80 Stunden und Verhandlungsroutine. Die ehrliche Entscheidungshilfe mit 6-Fragen-Check finden Sie in unserem Vergleich Makler oder privat.
Die übliche Vertragsform: Ein Makler vermarktet exklusiv, Sie dürfen aber weiterhin selbst verkaufen (beim einfachen Alleinauftrag) oder verweisen Interessenten an den Makler (qualifiziert). Achten Sie auf Laufzeit von sechs bis neun Monaten, Berichtspflichten und ein Sonderkündigungsrecht bei Untätigkeit.
An den drei Klassikern: auffällig hohe Einwertung ohne Herleitung (Wunschpreis-Akquise), Druck zur schnellen Unterschrift mit langer Laufzeit und Intransparenz bei Provision oder Interessentenlage. Auch fehlende Berufshaftpflicht und fehlende Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO sind Ausschlusskriterien.
Ja, die Provision ist frei verhandelbar, und bei gut vermarktbaren Objekten in gefragten Lagen bestehen echte Spielräume. Verhandeln Sie aber über den Gesamtauftrag statt nur den Prozentsatz: Ein exzellenter Makler mit voller Provision bringt oft mehr Netto-Erlös als ein mittelmäßiger mit Rabatt.
Möglich über den einfachen Maklerauftrag ohne Exklusivität, aber selten klug: Taucht ein Objekt bei mehreren Anbietern auf, oft mit abweichenden Preisen, wirkt es wie ein Ladenhüter und lädt zum Herunterhandeln ein. Besser: sorgfältig vergleichen, dann einen Profi exklusiv und mit kurzer Laufzeit binden.
Aus nachprüfbaren Daten statt Selbstauskunft: Angebots- und Verkaufspreise werden gegen unabhängige Marktwert-Referenzen abgeglichen, Vermarktungsdauern gegen den Regionsdurchschnitt, dazu kommen Prozessdaten der Plattform und ausschließlich transaktionsverifizierte Kundenbewertungen. Jede Kennzahl wird gegen mindestens eine Quelle geprüft, die der Makler nicht kontrolliert; die vollständige Methodik legen wir offen.
Sie starten mit der kostenlosen Bewertung Ihrer Immobilie. Bei konkreter Verkaufsabsicht sehen Sie auf Wunsch bis zu drei Makler-Profile Ihrer Region mit MaklerScore, Datenbasis und Spezialisierung im Vergleich und wählen selbst, wen Sie kontaktieren. Erst mit Ihrer Bestätigung gehen Ihre Kontaktdaten an genau diesen einen Makler; ohne Ihren Wunsch werden keine Daten weitergegeben, und angerufen werden Sie von niemandem.
Mit einer neutralen Preisspanne erkennen Sie jede Gefälligkeits-Einwertung sofort. Kostenlos, in zwei Minuten, ohne Anruf danach.
Stand: August 2026 · Verkaufsklar vermittelt den Kontakt zum Makler, keine Vermittlung von Kaufverträgen nach § 34c GewO · Quellen: § 656c BGB, § 34c GewO
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