
Wir bereiten die amtlichen Bodenrichtwerte und Marktdaten der Gutachterausschüsse städteweise auf. Die ersten Auswertungen erscheinen in den kommenden Wochen.
Bis dahin: Ihre Immobilie kostenlos bewertenDeutschland hat einen der bestdokumentierten Immobilienmärkte der Welt, und trotzdem kursieren täglich falsche Zahlen: Angebotspreise, die als Marktpreise verkauft werden, Stadtdurchschnitte, die keine einzige reale Adresse beschreiben, und Portal-Indizes ohne offengelegte Methode.
Die verlässliche Quelle sind die Gutachterausschüsse der Länder: Sie werten jeden beurkundeten Kaufvertrag aus und veröffentlichen daraus Bodenrichtwerte und Marktberichte, kostenlos über die BORIS-Portale. Genau diese Daten bereiten wir hier städteweise auf, lesbar, mit Quellenvermerk und ohne Umwege über Schätz-Algorithmen.
Bis die ersten Stadt-Auswertungen live sind, gilt: Die Ersteinschätzung nutzt die amtliche Datenbasis Ihrer Lage schon heute, und die Methodik-Seite zeigt, wie gerechnet wird.
Egal ob Sie verkaufen, kaufen oder nur einordnen wollen: Diese drei Regeln trennen belastbare Zahlen von Marktgeräusch.
Portal-Zahlen zeigen, was Verkäufer sich wünschen, nicht was Käufer zahlen. Zwischen beiden liegen je nach Marktlage 5 bis 15 Prozent, in schwachen Märkten auch mehr. Amtliche Daten der Gutachterausschüsse stammen aus beurkundeten Verträgen und sind die einzige Quelle für echte, tatsächlich gezahlte Preise.
Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil derselben Stadt liegt regelmäßig der Faktor zwei bis drei. Wer mit dem Durchschnitt rechnet, bewertet ein Phantom, das nirgendwo steht; entscheidend ist die Bodenrichtwert-Zone Ihrer konkreten Adresse, und die kann sich von der Nachbarzone jenseits der Hauptstraße deutlich unterscheiden.
Der €/m²-Vergleich funktioniert nur innerhalb gleicher Objektart, Baualtersklasse und Lagequalität. Ein sanierter Altbau und ein unsaniertes Siebziger-Reihenhaus in derselben Straße trennen 30 Prozent und mehr, bei identischer Lage; seit den gestiegenen Energiepreisen ist die Effizienzklasse ein eigener Preistreiber geworden.
Was Preise jenseits der Lage bewegt, vom Zinsumfeld bis zur Energieeffizienz, erklärt der Ratgeber Was ist meine Immobilie wert; die ausführliche Lesehilfe zu den amtlichen Zahlen, samt der häufigsten Missverständnisse beim Ablesen der Zonenwerte, liefert der Bodenrichtwert-Ratgeber.
Keine Portal-Schätzungen, sondern amtliche Daten, lesbar aufbereitet, quartalsweise aktualisiert.
Bodenrichtwert-Spannen nach Lagequalität statt einer nichtssagenden Durchschnittszahl, damit Sie Ihre Adresse einordnen können, nicht nur Ihre Stadt.
Wohin sich Werte in fünf Jahren bewegt haben, aus amtlichen Daten statt Portal-Schätzungen, inklusive der Zonen, die sich gegen den Trend entwickeln.
Die teuersten und günstigsten Zonen im direkten Vergleich, als Karte und Tabelle, mit dem Faktor zwischen Spitzen- und Einstiegslage.
Was der Sprung über die Stadtgrenze wirklich spart, für Verkäufer wie Umzugsplaner, gerechnet in €/m² und in Jahren Pendelzeit.
Der Weg jeder amtlichen Preiszahl beginnt beim Notar, und zwar ohne Ausnahme: Jeder beurkundete Immobilien-Kaufvertrag in Deutschland wird von Gesetzes wegen an den örtlichen Gutachterausschuss gemeldet und fließt dort in die Kaufpreissammlung, die vollständigste Preisdatenbank des Markts, die es gibt.
Daraus leiten die Ausschüsse zwei Produkte ab: die Bodenrichtwerte, also zonenweise Durchschnittswerte für den reinen Boden, mindestens alle zwei Jahre aktualisiert und über die BORIS-Portale der Länder frei abrufbar, und die Grundstücksmarktberichte mit Umsätzen, Preisentwicklungen und Vergleichsfaktoren je Region.
Der Haken für Laien: Die Daten liegen je Bundesland in unterschiedlichen Portalen, Formaten und Lizenzmodellen vor, und ein Bodenrichtwert ohne Lesehilfe führt schnell in die Irre, etwa wenn die Zone andere Bebauung unterstellt als Ihr Grundstück tatsächlich hat. Genau diese Übersetzungsarbeit leisten die kommenden Stadt-Auswertungen: amtliche Zahlen, verständlich eingeordnet, mit Quellenvermerk und Stand je Bundesland.
Welle 1 und 2 des Ausbaus, danach wächst die Abdeckung quartalsweise Richtung 200 Städte.
Ihre Stadt fehlt? Die Bewertungsstrecke funktioniert schon heute deutschlandweit, unabhängig vom Ausbau dieser Übersicht. Die Reihenfolge folgt Suchnachfrage und Datenlage der Bundesländer: zuerst kommen die Länder an die Reihe, deren BORIS-Portale eine offene Lizenz mit Quellenvermerk ausdrücklich erlauben.
Marktdaten beantworten die Frage "Was zahlen Käufer in dieser Lage?", aber nicht die entscheidendere Frage "Was ist genau diese eine Immobilie wert?", und diese Lücke unterschätzen die meisten Verkäufer. Zwischen beiden liegen die Objektfaktoren: Zustand, Baujahr, Grundriss, Energieeffizienz, und die bewegen den Preis leicht um 20 bis 30 Prozent in beide Richtungen.
Die sinnvolle Reihenfolge ist deshalb immer dieselbe: erst die Lagedaten als Fundament, dann die objektbezogene Ersteinschätzung als Spanne, und bei besonderen Anlässen (Erbstreit, Finanzamt, Scheidung) das Verkehrswertgutachten vom Sachverständigen.
Wer umgekehrt vorgeht und vom Wunschpreis rückwärts argumentiert, verliert erfahrungsgemäß Monate an Vermarktungszeit, und nach den sichtbaren Preissenkungen im Portal am Ende meist auch Geld.
Statt auf die Stadt-Auswertung zu warten: Die kostenlose Ersteinschätzung nutzt die amtlichen Daten Ihrer Lage bereits jetzt.
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