
Limburg wird im hessischen Marktbericht als Oberzentrum eigens ausgewiesen, es gibt also echte Stadtwerte statt Kreisdurchschnitte. Dazu die amtlichen Bodenrichtwerte für jeden Stadtteil.
Drei amtliche Ankerwerte, und eine gute Nachricht zur Datenlage.
Limburg ist unter den kleineren hessischen Städten ein Glücksfall für die Datenlage. Zwar hat die Stadt keinen eigenen Gutachterausschuss, sie wird im Immobilienmarktbericht des Landes Hessen aber als Oberzentrum gesondert ausgewiesen. Für die drei wichtigsten Objektarten gibt es dadurch Stadtwerte statt Kreisdurchschnitte, und der Unterschied ist erheblich: Ein freistehendes Einfamilienhaus im Standardzuschnitt kostet in Limburg 436.000 Euro, im Kreisdurchschnitt dagegen 355.000 Euro. Bei Reihenhäusern und Doppelhaushälften stehen 388.000 Euro gegen 344.000 Euro, bei wiederverkauften Eigentumswohnungen 2.800 Euro je Quadratmeter gegen 2.500 Euro.
Der zweite Anker sind die Bodenrichtwerte: 48 Wohnbauland-Zonen über 8 Gemarkungen, festgesetzt zum Stichtag 01.01.2024. Die Kernstadt führt mit 245 Euro je Quadratmeter, Ahlbach bildet mit 130 Euro das untere Ende. Auffällig ist, wie eng die Stadtteile beieinanderliegen und wie weit die Kernstadt in sich gespreizt ist: Dort reichen die Zonen von 125 bis 440 Euro.
Der dritte Anker ist die Verkehrslage, und sie ist Limburgs eigentliches Kapital. Der Bahnhof Limburg Süd liegt an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main; Frankfurt und Köln sind jeweils in etwa vierzig Minuten erreichbar. Dazu kommt das Autobahnkreuz Limburg an der A3. Diese Doppelanbindung an zwei Ballungsräume gibt es in dieser Preisklasse sonst nirgends: Für das Geld, das in Wiesbaden ein Standardhaus kostet (993.000 Euro), bekommt man in Limburg zwei. Genau diese Differenz bringt die überregionale Nachfrage, von der Verkäufer hier profitieren.
Die Marktwertindikation rechnet mit dem Bodenrichtwert Ihrer Zone und den amtlichen Preisniveaus. Ergebnis in zwei Minuten, ohne Konto.
Median der Wohnbauland-Zonen je Gemarkung, Stichtag 01.01.2024, Quelle Gutachterausschuss - Immobilienwerte (Bereich Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis und Landkreis Limburg-Weilburg). Sortiert vom teuersten zum günstigsten Stadtteil.
Lesehilfe: Die Namen sind die amtlichen Gemarkungen und entsprechen den Limburger Stadtteilen. Jeder Wert beschreibt baureifes Wohnbauland mittlerer Lage seiner Zone und lässt das Gebäude außen vor. Hinter Ahlbach steht nur eine einzige Zone, hinter der Kernstadt dagegen 23; der Median der Kernstadt sagt deshalb weniger über ein konkretes Objekt als der eines kleinen Stadtteils. Welche Zone für Ihr Grundstück gilt, klärt der kostenlose BORIS-Auszug.
Eine Kernstadt mit Dom und Fachwerk, dahinter sieben eingemeindete Dörfer an Lahn und Autobahn.
Die Kernstadt trägt mit 23 von 48 Zonen den Markt und ist zugleich der Teil mit der größten inneren Spannweite, von 125 bis 440 Euro. Sie umfasst die weitgehend erhaltene Fachwerk-Altstadt unterhalb des Doms mit ihren teils mittelalterlichen Häusern, die gründerzeitlichen Erweiterungen, die Nachkriegsquartiere und die Neubaugebiete am Rand. Für Verkäufer ist die Altstadt ein eigener Markt: Die Objekte sind emotional stark, tragen aber Denkmalauflagen, die bei Fenstern, Dach und Dämmung Genehmigungen verlangen und einen Teil der Käufer abschrecken. Wer das früh offenlegt, verliert Erstinteressenten, behält aber die ernsthaften.
Offheim und Dietkirchen folgen mit jeweils 220 Euro als teuerste Stadtteile. Offheim liegt nördlich der Kernstadt mit guter Anbindung und gewachsener Wohnbebauung, Dietkirchen östlich an der Lahn und ist mit seiner romanischen Stiftskirche auf dem Felsen einer der ältesten Orte der Region. Beide sind typische Familienadressen: ruhige Ortslagen, kurze Wege in die Stadt, überschaubare Preisspannen von 210 bis 240 Euro.
Lindenholzhausen und Eschhofen liegen mit 205 und 200 Euro im Mittelfeld. Lindenholzhausen ist der südlichste Stadtteil und liegt am nächsten am ICE-Bahnhof Limburg Süd, was ihn für Pendler nach Frankfurt und Köln besonders interessant macht. Eschhofen liegt an der Lahn zwischen Kernstadt und Runkel. In beiden wechseln nur wenige Objekte im Jahr den Eigentümer, weshalb der Bodenrichtwert als Bewertungsanker wichtiger ist als jeder Vergleichspreis vom Hörensagen.
Staffel, Linter und Ahlbach bilden mit 193, 185 und 130 Euro das untere Ende. Staffel liegt nordwestlich an der Lahn und hat mit 8 Zonen nach der Kernstadt die differenzierteste Struktur, von 160 bis 240 Euro. Linter und Ahlbach sind kleine, dörflich geprägte Stadtteile im Osten. Für Ahlbach weist der Gutachterausschuss nur eine einzige Zone aus, was zeigt, wie überschaubar der Markt dort ist: Wer hier verkauft, sollte einen realistischen Startpreis wählen, weil die Käufergruppe klein ist und ein lange stehendes Objekt schnell auffällt.
Der Abstand von rund zwanzig Prozent zwischen Limburger Stadtwerten und dem Kreisdurchschnitt hat drei Ursachen. Die wichtigste ist die Verkehrslage. Der ICE-Halt Limburg Süd an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main bringt Sie in etwa vierzig Minuten nach Frankfurt und in etwa derselben Zeit nach Köln; dazu kommt das Autobahnkreuz an der A3. Zwei Ballungsräume im Pendlerradius bei einem Preisniveau, das weniger als die Hälfte des dortigen beträgt, findet man in Hessen kein zweites Mal.
Die zweite Ursache ist die Zentralität. Limburg ist Kreisstadt, Bischofssitz und das Versorgungszentrum für ein weites ländliches Umland: Kliniken, Schulen, Einzelhandel, Verwaltung und Gerichte konzentrieren sich hier. Wer im nördlichen Hessen oder im angrenzenden Rheinland-Pfalz wohnt und im Alter kürzere Wege braucht, zieht nach Limburg. Diese Nachfrage ist demografisch getragen und damit stabil.
Die dritte ist die Substanz. Die Altstadt zählt mit über zweihundert Fachwerkhäusern und dem Dom aus dem 13. Jahrhundert zu den besterhaltenen historischen Stadtbildern Deutschlands. Das ist ein weicher Faktor, aber ein realer: Objekte in diesem Umfeld verkaufen sich emotional, sofern die Auflagen sauber dokumentiert sind. Für Eigentümer außerhalb des Denkmalbereichs zählt vor allem, dass die Adresse Limburg als solche nachgefragt wird, was in vielen Nachbargemeinden nicht der Fall ist.
Einfamilienhäuser sind der prägende Teilmarkt, und der Gebäudezustand wiegt hier schwerer als in den Taunus-Städten. Der Grund ist der niedrige Bodenanteil: Bei 700 Quadratmetern Grundstück in einer 245-Euro-Zone stecken 171.500 Euro im Boden, also gut ein Drittel des Preisniveaus von 436.000 Euro für ein Standardhaus. In Bad Homburg wäre derselbe Bodenanteil ein Vielfaches. Praktisch heißt das: Sanierungsstau schlägt in Limburg unmittelbar auf den Preis durch, und eine dokumentierte neue Heizung oder gedämmte Fassade ist bares Geld.
Eigentumswohnungen haben zwei Käufergruppen. Die erste sind ältere Menschen aus dem Umland, die aus dem eigenen Haus in etwas Kleineres mit kurzen Wegen wechseln; für sie sind Barrierefreiheit, Aufzug und Nähe zur Innenstadt preisbestimmend. Die zweite sind Kapitalanleger, die auf die Zentralität setzen. Das Limburger Preisniveau liegt bei 2.800 Euro je Quadratmeter im Wiederverkauf und 3.900 Euro im Neubau. Der Markt ist eng: Im ganzen Landkreis wurden 2024 nur 260 Kaufverträge über Wohnungseigentum beurkundet.
Grundstücke werden im Kreis Limburg-Weilburg noch regelmäßig gehandelt: 450 Verkäufe unbebauter Grundstücke im Jahr 2024, fast ein Viertel aller Kaufverträge. Das unterscheidet die Region deutlich von den verdichteten Rhein-Main-Städten, wo Bauland praktisch nicht mehr auf den Markt kommt. Der Preis folgt fast vollständig dem Bodenrichtwert plus Baurecht. Eine Bauvoranfrage kostet wenige hundert Euro und beantwortet die einzige Frage, die den Preis wirklich bewegt. Unsere Grundstücksbewertung rechnet mit den amtlichen Zonenwerten.
Für Kapitalanleger ist Limburg vor allem wegen seiner Zentralität interessant. Als Kreisstadt mit Kliniken, Schulen, Gerichten, Bistumsverwaltung und Einzelhandel bindet die Stadt Arbeitsplätze, die nicht abwandern, und zieht Mieter aus einem weiten ländlichen Umland an. Die Mietrenditen liegen wegen des niedrigeren Kaufpreisniveaus rechnerisch über denen im Rhein-Main-Gebiet, dafür ist der Markt kleiner und die Wiedervermietung dauert länger. Vermietete Eigentumswohnungen handeln mit dem üblichen Abschlag gegenüber leeren; wie groß er ausfällt, hängt vom Abstand zwischen Bestands- und Marktmiete ab. Die Rechnung führt unser Leitfaden zur vermieteten Wohnung im Detail durch.
Mehrfamilienhäuser werden über den Ertrag gehandelt: Jahresnettokaltmiete mal Faktor, korrigiert um Lage, Zustand und Mietsteigerungspotenzial. Belastbare Durchschnittsfaktoren speziell für Limburg veröffentlicht der Gutachterausschuss nicht; wer Ihnen einen nennt, hat ihn geschätzt. Die Rechenmechanik zeigt unser Ertragswert-Rechner offen. Vor jeder Preisverhandlung gehören zwei Prüfungen: die Zehnjahresfrist der Spekulationssteuer und, bei mehreren Verkäufen innerhalb weniger Jahre, die Drei-Objekt-Grenze des gewerblichen Grundstückshandels.
Die hessischen Zahlen für 2024 zeigen eine deutliche Erholung. Landesweit wurden 18.903 Kaufverträge über Wohnungseigentum beurkundet, nach 14.763 im Vorjahr, bei 4,8 Milliarden Euro Geldumsatz. Nach zwei Jahren, in denen viele Verkäufe schlicht nicht zustande kamen, weil Käufer und Verkäufer unterschiedliche Vorstellungen vom neuen Zinsniveau hatten, finden beide Seiten wieder zusammen. Der Landkreis Limburg-Weilburg verzeichnete 1.846 Kaufverträge über alle Objektarten.
Für Limburg wirkt zusätzlich ein regionaler Effekt, und er verstärkt sich seit Jahren: Je unerschwinglicher Frankfurt und Wiesbaden für normale Einkommen werden, desto weiter dehnt sich der Suchradius von Familien nach Norden. Der ICE-Halt macht Limburg dabei zum Ausreißer, weil er die Fahrzeit auf vierzig Minuten drückt, während vergleichbar günstige Orte oft doppelt so weit entfernt sind. Zwischen dem Limburger Preisniveau von 436.000 Euro und den 993.000 Euro in Wiesbaden liegt mehr als der Faktor zwei für dasselbe Standardobjekt.
Eine Prognose zeichnen wir hier nicht, weil sie sich für einen Markt dieser Größe nicht seriös belegen ließe. Was sich sagen lässt: Die Fundamentaldaten sind solide, der Zuzugsdruck aus zwei Ballungsräumen bleibt, und der Neubau ist auch hier zurückgegangen. Für Verkäufer mit energetisch gutem Bestand ist die Verhandlungsposition heute besser als 2023; sanierungsbedürftige Objekte müssen den Abschlag einkalkulieren, den Käufer für Finanzierung und Sanierung zusammen ansetzen, und der fällt hier wegen des hohen Gebäudeanteils am Preis besonders ins Gewicht.
Am Anfang steht die Unterlagen-Mappe: Grundbuchauszug und Flurkarte, Energieausweis, beim Haus die Bauakte, bei einer Wohnung Teilungserklärung und die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen. Zuständig ist das Grundbuchamt beim Amtsgericht Limburg an der Lahn, die Flurkarte kommt vom Katasteramt des Landkreises. Bei Objekten im Denkmalbereich der Altstadt gehören der Stand der Genehmigungen und etwaige Auflagen dazu; wer sie zurückhält, verliert Käufer spät im Prozess, wenn Rückzieher teuer werden.
Drei Punkte sind in Limburg besonders. Erstens der Gebäudezustand: Weil der Bodenanteil nur etwa ein Drittel des Preises ausmacht, entscheidet die Substanz stärker als anderswo, und Käufer ziehen Sanierungskosten großzügig ab. Zweitens die überregionale Sichtbarkeit: Ein erheblicher Teil der Nachfrage kommt über den ICE-Anschluss aus Frankfurt und Köln, und diese Käufer suchen nicht in lokalen Kanälen. Drittens die Kosten: Der hessische Provisionssatz von 5,95 Prozent wird geteilt und ist verhandelbar (nachrechnen im Provisionsrechner), dazu kommen die Lastenfreistellung beim Notar und bei vermieteten oder kurz gehaltenen Objekten die Spekulationsfrist-Prüfung. Der Ablauf im Übrigen folgt dem üblichen Verkaufsprozess.
In einem Markt dieser Größe entscheidet die Maklerwahl stärker über das Ergebnis als in der Großstadt, weil die Zahl der Interessenten begrenzt ist und ein misslungener Erstauftritt kaum zu korrigieren ist. In unser Partnernetz kommt kein Büro durch Bezahlung: Es bewirbt sich, weist die Formalia nach § 34c GewO nach und legt seine Vermarktungshistorie offen. Geprüft wird an Kennzahlen, die kein Makler selbst steuert, nämlich ob die Startpreise halten, wie lange die Objekte laufen und wie oft nachträglich reduziert wird. Für Limburg achten wir zusätzlich auf überregionale Reichweite Richtung Frankfurt und Köln sowie auf Erfahrung mit denkmalgeschützter Fachwerksubstanz. Bis zu Ihrer Freigabe bleiben alle Profile anonym, und Ihre Anfrage geht am Ende an genau ein Büro.
Limburg ist das Zentrum eines weiten ländlichen Umlands, und der Preisabstand zu den Nachbargemeinden ist erheblich. Für diese Orte entstehen eigene Auswertungen.
Limburg wird im Immobilienmarktbericht des Landes Hessen als Oberzentrum gesondert ausgewiesen, es gibt also echte Stadtwerte. Für 2024 nennt der Bericht ein mittleres Preisniveau von 436.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus im Standardzuschnitt (150 Quadratmeter Wohnfläche, 700 Quadratmeter Grundstück) und 388.000 Euro für ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte. Beide Werte liegen rund 20 Prozent über dem Durchschnitt des Landkreises Limburg-Weilburg, was die Sonderstellung der Kreisstadt zeigt.
Auch hier gibt es Stadtwerte: 3.900 Euro je Quadratmeter für eine neue Eigentumswohnung und 2.800 Euro für den Wiederverkauf einer zwanzig Jahre alten Wohnung mit 80 Quadratmetern. Im Kreisdurchschnitt liegen diese Werte bei 3.800 beziehungsweise 2.500 Euro. Der Wohnungsmarkt des Kreises ist allerdings klein: 260 Kaufverträge über Wohnungseigentum im Jahr 2024, verteilt auf alle Städte und Gemeinden.
Bei den amtlichen Bodenrichtwerten für Wohnbauland führt die Kernstadt mit 245 Euro je Quadratmeter, am unteren Ende steht Ahlbach mit 130 Euro. Aussagekräftiger als der Vergleich zwischen den Stadtteilen ist der Blick in die Kernstadt hinein: Dort reichen die Zonen von 125 bis 440 Euro, weil Domumfeld, Fachwerk-Altstadt und Nachkriegsquartiere direkt nebeneinanderliegen.
Aus zwei amtlichen Quellen: den Bodenrichtwerten des Gutachterausschusses über BORIS Hessen (Stichtag 01.01.2024, Datenlizenz Deutschland Zero 2.0) und dem Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025 mit Berichtsjahr 2024. Weil Limburg dort als Oberzentrum eigens ausgewiesen wird, gelten die Gebäudepreise auf dieser Seite für die Stadt und nicht nur für den Kreis. Portal-Angebotspreise verwenden wir nicht.
Er ist Limburgs größter struktureller Vorteil und der Grund für die Sonderstellung im Kreis. Vom Bahnhof Limburg Süd an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main erreichen Sie Frankfurt und Köln jeweils in etwa vierzig Minuten. Damit liegt die Stadt im Pendlerradius von zwei Ballungsräumen bei einem Preisniveau, das im Rhein-Main-Gebiet nicht ansatzweise zu finden ist: 436.000 Euro für ein Standard-Einfamilienhaus gegenüber 993.000 Euro in Wiesbaden. Für Verkäufer bedeutet das eine überregionale Käuferschicht, die aktiv sucht.
Der Bodenrichtwert beziffert allein den Boden je Quadratmeter Grundstücksfläche einer Lagezone; der Kaufpreis umfasst zusätzlich das Gebäude. In Limburg ist der Bodenanteil vergleichsweise gering: Bei 700 Quadratmetern in einer 245-Euro-Zone sind es 171.500 Euro, also gut ein Drittel des Preisniveaus für ein Standardhaus. Anders als in den Taunus-Städten entscheidet hier also überwiegend das Gebäude über den Preis, nicht der Boden.
Üblich ist der hessische Satz von 5,95 Prozent inklusive Mehrwertsteuer, geteilt zwischen Verkäufer und Käufer; auf Ihre Seite entfallen rund 2,98 Prozent. Beim Limburger Preisniveau von 436.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus sind das etwa 13.000 Euro. Der Satz ist verhandelbar, gerade bei gut vermarktbaren Objekten in der Kernstadt.
Die amtlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland reichen von 125 Euro je Quadratmeter in den Randlagen der Stadtteile bis 440 Euro in der Kernstadt. Im Landkreis Limburg-Weilburg wurden 2024 insgesamt 450 unbebaute Grundstücke verkauft, fast ein Viertel aller Kaufverträge; der Kreis gehört damit zu den aktiveren Baulandmärkten Hessens. Wer verkauft, sollte die Bebaubarkeit per Bauvoranfrage dokumentieren.
Nein. Die Berechnung läuft ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse, kein Partner erfährt davon. Erst wenn Sie danach selbst eine Anfrage stellen und ausdrücklich einwilligen, geht Ihre Kontaktangabe an genau ein leistungsgeprüftes Büro, nicht an einen Verteiler.
Die Rahmenbedingungen sind günstig. Der hessische Markt hat 2024 die Talsohle verlassen, landesweit stiegen die Wohnungs-Kaufverträge um rund ein Viertel. Limburg profitiert zusätzlich vom wachsenden Preisabstand zum Rhein-Main-Gebiet: Je teurer Frankfurt und Wiesbaden werden, desto attraktiver wird eine Stadt mit vierzig Minuten ICE-Anbindung und weniger als der Hälfte des Preisniveaus. Entscheidend bleibt der Zustand des Objekts.
Die Bodenrichtwerte tragen den amtlichen Stichtag 01.01.2024 und werden vom Gutachterausschuss alle zwei Jahre fortgeschrieben. Die Preisniveaus stammen aus dem Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025 mit Berichtsjahr 2024. Unsere Datenbasis haben wir am 13.8.2026 abgerufen; der vollständige Quellennachweis steht am Seitenende.
Limburg wird im hessischen Marktbericht als Oberzentrum gesondert geführt. Die Preisniveaus auf dieser Seite gelten deshalb für die Stadt, nicht nur für den Landkreis.
Fünf Fragen, zwei Minuten, eine begründete Spanne aus dem Bodenrichtwert Ihrer Zone und den amtlichen Preisniveaus. Kein Konto, kein Rückruf, keine Weitergabe ohne Ihr ausdrückliches Ja.
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