
Amtliche Bodenrichtwerte für das gesamte Stadtgebiet, ehrlich eingeordnet. Samt dem Faktor, der hier über Zehntausende entscheidet und auf keiner Bodenrichtwertkarte steht: der Fluglärm.
Zwei amtliche Ebenen, und ausnahmsweise passen beide halbwegs zusammen.
Stadtscharf sind die Bodenrichtwerte: 26 Zonen für Wohnbauland, festgesetzt zum Stichtag 01.01.2024. Die Kernstadt liegt im Median bei 1.050 Euro je Quadratmeter, Zeppelinheim bei 675 Euro. Über alle Zonen reicht das Feld von 650 bis 1.300 Euro. Damit gehört Neu-Isenburg zu den teuersten Adressen im südlichen Frankfurter Umland, und das bei überwiegend kleineren Grundstücken als in den Taunusstädten.
Für Gebäudepreise beginnt die Statistik beim Kreis, weil Neu-Isenburg keinen eigenen Gutachterausschuss hat. Der Landkreis Offenbach nennt 822.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus im Standardzuschnitt und 642.000 Euro für Reihenhaus oder Doppelhaushälfte. Anders als bei den meisten Städten dieser Serie ist dieser Kreiswert für Neu-Isenburg tatsächlich eine brauchbare Orientierung: Der Kreis besteht fast durchgehend aus hochpreisigen Umlandstädten, es gibt keinen ländlichen Teil, der den Schnitt nach unten zieht.
Bemerkenswert ist die Reihenfolge im Landesbericht. Der Landkreis Offenbach liegt bei Reihenhäusern und Eigentumswohnungen über der Stadt Offenbach am Main: 642.000 gegen 591.000 Euro beim Reihenhaus, 5.600 gegen 4.850 Euro je Quadratmeter bei der neuen Eigentumswohnung. Das Umland ist hier also teurer als das namensgebende Oberzentrum, was die übliche Erwartung umkehrt und zeigt, wie stark der Frankfurter Sog auf die südlichen Umlandstädte wirkt.
Die Marktwertindikation rechnet mit dem Bodenrichtwert Ihrer Zone und Ihren Objektangaben. Ergebnis in zwei Minuten, ohne Konto und ohne Rückruf.
Median der Wohnbauland-Zonen je Gemarkung, Stichtag 01.01.2024, Quelle Gutachterausschuss - Immobilienwerte (Bereich Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach und Odenwaldkreis).
Lesehilfe: Die Namen sind die amtlichen Gemarkungen. Der Ortsteil Gravenbruch im Osten gehört zur Gemarkung der Kernstadt und ist dort mit eigenen Zonen enthalten. Jeder Wert beschreibt baureifes Wohnbauland mittlerer Lage und lässt das Gebäude außer Betracht. Die Kernstadt trägt mit 23 von 26 Zonen praktisch den gesamten Markt und spannt sich dabei von 650 bis 1.300 Euro. Welche Zone für Ihr Grundstück gilt, klärt der kostenlose BORIS-Auszug.
Eine kompakte Kernstadt, ein abgetrennter Stadtteil, und ein Unterschied von mehr als 300 Euro je Quadratmeter.
Die Kernstadt führt mit 1.050 Euro und stellt 23 der 26 Zonen, mit einer Spanne von 650 bis 1.300 Euro. Ihr Herzstück ist die planmäßige Anlage aus der Gründungszeit: Neu-Isenburg wurde 1699 für hugenottische Glaubensflüchtlinge angelegt, und das rechtwinklige Straßenraster um den Marktplatz prägt das Zentrum bis heute. Rundherum liegen die Wohnquartiere verschiedener Jahrzehnte, im Osten der in den sechziger Jahren entstandene Ortsteil Gravenbruch. Für die Bewertung heißt das: Ohne Zonenauszug ist eine Einordnung innerhalb der Kernstadt kaum möglich, weil zwischen den Quartieren mehrere hundert Euro je Quadratmeter liegen.
Zeppelinheim liegt mit 675 Euro deutlich darunter, bei einer sehr engen Spanne von 675 bis 700 Euro über 3 Zonen. Der Stadtteil ist eine räumlich getrennte Siedlung südwestlich der Kernstadt, entstanden in den dreißiger Jahren als Wohnort für die Beschäftigten des benachbarten Luftschiffhafens. Heute liegt er unmittelbar am Frankfurter Flughafen, umgeben von Wald, Autobahn und Bahntrasse. Die enge Wertspanne zeigt, dass der Markt dort einheitlich bewertet wird: Die Lärmlage betrifft alle Zonen gleichermaßen, und die Käufer, die sich darauf einlassen, wissen genau, worauf sie sich einlassen.
Der Abstand zwischen beiden Teilen ist damit kein Qualitätsurteil über Häuser, sondern eine Bewertung der Lage. Wer in Zeppelinheim verkauft, hat einen kleineren, aber klar umrissenen Käuferkreis: Menschen mit Bezug zum Flughafen als Arbeitsstätte, Preisbewusste, die dafür Wald vor der Tür in Kauf nehmen, und Anleger, die auf die dauerhafte Nachfrage nach flughafennahem Wohnraum setzen.
Neu-Isenburg liegt im Einflussbereich des Frankfurter Flughafens, und das ist für Immobilienwerte hier bedeutsamer als jeder andere Standortfaktor. Anders als weiche Kriterien ist der Fluglärm dabei präzise erfasst: Nach dem Fluglärmschutzgesetz sind rund um den Flughafen Lärmschutzbereiche förmlich festgesetzt, getrennt nach Tag- und Nachtschutzzonen. Die Abgrenzung ist amtlich veröffentlicht und für jede Adresse nachvollziehbar.
Für Eigentümer hat das zwei praktische Folgen. Erstens bestehen für Gebäude in bestimmten Zonen Ansprüche auf bauliche Schallschutzmaßnahmen, etwa Schallschutzfenster oder Lüftungseinrichtungen; die Kosten trägt in diesem Rahmen der Flughafenbetreiber. Zweitens sind bereits umgesetzte Maßnahmen ein echter Wertfaktor. Ein Haus mit vorhandenem Schallschutz verkauft sich in dieser Lage besser als eines ohne, und der Nachweis gehört deshalb in die Unterlagen, nicht in eine mündliche Bemerkung beim Rundgang.
Die dritte Folge betrifft die Verhandlungsführung. Käufer, die in Neu-Isenburg suchen, kennen das Thema. Wer es im Exposé auslässt, erweckt den Eindruck, etwas verbergen zu wollen, und liefert damit ein Argument für Preisabschläge, die über die tatsächliche Belastung hinausgehen. Wer die Zonenzuordnung und den Stand der Schallschutzmaßnahmen von sich aus nennt, verhandelt über Fakten. Das gilt in Zeppelinheim genauso wie in den nördlichen Teilen der Kernstadt, nur mit anderen Vorzeichen.
Häuser sind in Neu-Isenburg knapper als in den meisten Umlandstädten, weil das Stadtgebiet von Wald, Autobahnen und der Frankfurter Stadtgrenze eingefasst ist und kaum wachsen kann. Der Kreis nennt 822.000 Euro für ein freistehendes Standardhaus, 642.000 Euro für Reihenhaus oder Doppelhaushälfte. Reihen- und Doppelhäuser prägen den Markt hier stärker als freistehende Objekte, was mit den vergleichsweise kleinen Grundstücken zusammenhängt. Für Ihre Bewertung heißt das, dass das Gebäude einen größeren Anteil am Wert trägt als in Städten mit großen Parzellen und der Zustand entsprechend stärker durchschlägt.
Eigentumswohnungen bilden einen großen und liquiden Teilmarkt. Auf Kreisebene stehen 5.600 Euro je Quadratmeter für eine neue und 4.100 Euro für eine zwanzig Jahre alte Wohnung; im Landkreis wurden 2024 insgesamt 1.563 Kaufverträge über Wohnungseigentum mit 332 Millionen Euro Umsatz beurkundet. Gefragt sind vor allem Wohnungen in fußläufiger Entfernung zur S-Bahn. Wer eine ältere Wohnung verkauft, sollte Teilungserklärung, Protokolle und den Stand der Instandhaltungsrücklage vorbereiten, weil finanzierende Banken genau dort hineinschauen.
Grundstücke kommen selten auf den Markt, und wenn, dann meist als Abbruchgrundstück oder Teilfläche. Weil Bauland hier knapp und teuer ist, kann die Teilung eines großen Grundstücks erheblichen Mehrwert schaffen; ob sie zulässig ist, entscheiden Bebauungsplan und Zuschnitt. Eine Bauvoranfrage bei der Stadt bringt für wenige hundert Euro Klarheit. Mit den amtlichen Zonenwerten rechnet unsere Grundstücksbewertung.
Vermietete Objekte und Mehrfamilienhäuser finden hier eine ungewöhnlich stabile Nachfrage, weil die Stadt ein starker Arbeitsplatzstandort ist und der Mietmarkt entsprechend eng bleibt. Anleger rechnen über den Ertrag, was der Ertragswertrechner nachvollziehbar macht. Sinnvoll ist die Gegenprobe über den Bodenwert: In den teureren Zonen kann ein Objekt als Grundstück mehr wert sein denn als Renditeobjekt, und dann verkaufen Sie an eine andere Käufergruppe.
Der erste Grund ist die Entfernung, genauer deren Fehlen. Die Stadtgrenze zu Frankfurt verläuft mitten durch den Stadtwald, die S-Bahn erreicht die Frankfurter Innenstadt in wenigen Minuten, und die Anschlüsse an A3 und A661 liegen unmittelbar vor der Tür. Wer in Frankfurt arbeitet und ein Haus mit Garten sucht, hat kaum eine Adresse mit kürzeren Wegen zur Auswahl. Diese Erreichbarkeit ist der stärkste einzelne Preistreiber der Stadt.
Der zweite Grund ist die Begrenzung. Neu-Isenburg ist rundum eingefasst: Stadtwald im Norden, Wald und Flughafen im Westen und Süden, Autobahnen und Bahntrassen als weitere Schnitte. Neue Baugebiete in nennenswertem Umfang sind praktisch ausgeschlossen. Was verkauft wird, stammt aus dem Bestand, und der wächst nicht mit der Nachfrage. Diese Konstellation stützt die Preise auch in schwächeren Marktphasen.
Der dritte Grund ist die Wirtschaftskraft. Neu-Isenburg ist ein Gewerbestandort mit ungewöhnlich hoher Dichte an Unternehmenssitzen, Dienstleistern und Handel, was der Stadt Finanzkraft und ihren Einwohnern Arbeitsplätze vor Ort verschafft. Zusammen mit dem historischen Zentrum aus der Hugenottenzeit ergibt das ein Profil, das nicht bloß Schlafstadt für Frankfurt ist, und genau das preisen Käufer ein.
Die Zahlen für 2024 zeigen eine deutliche Belebung. Landesweit stieg die Zahl der Kaufverträge über Wohnungseigentum von 14.763 auf 18.903. Im Landkreis Offenbach entfielen darauf 1.563 Verträge mit 332 Millionen Euro Geldumsatz, womit der Kreis zu den umsatzstärksten Wohnungsmärkten Hessens außerhalb der großen Städte zählt. Nach zwei schwachen Jahren finden Angebot und Nachfrage wieder zusammen.
Für Neu-Isenburg kommt eine Besonderheit hinzu, die den Markt von den teuren Taunusstädten unterscheidet: Das Preisgefüge wird nicht von einem kleinen Villensegment bestimmt, sondern von einem breiten Mittelbau aus Reihenhäusern, Doppelhaushälften und Eigentumswohnungen. Dieser Bereich reagiert schneller auf Zinsänderungen, in beide Richtungen, weil hier überwiegend mit Fremdkapital finanziert wird. Zugleich ist er liquider: Es gibt zu jedem Zeitpunkt genug Käufer, wenn der Preis stimmt.
Eine Prognose sprechen wir nicht aus, weil sie sich nicht belegen ließe. Was sich sagen lässt: Das Angebot kann hier praktisch nicht wachsen, während die Nachfrage aus Frankfurt bleibt. Preisbewegungen entstehen deshalb über die Finanzierbarkeit, nicht über ein Überangebot. Für Ihre Preisfindung bedeutet das, mit aktuellen Vergleichsfällen zu arbeiten statt mit Abschlüssen aus der Niedrigzinsphase.
Die Unterlagen-Mappe umfasst Grundbuchauszug und Flurkarte, den Energieausweis, beim Haus die Bauakte, bei einer Wohnung Teilungserklärung und die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen. Zuständig ist das Grundbuchamt beim Amtsgericht Offenbach am Main, die Flurkarte kommt vom Katasteramt des Kreises. Ortsspezifisch kommt ein Punkt hinzu, der hier wirklich zählt: Nachweise über durchgeführte Schallschutzmaßnahmen, mit Datum, Rechnung und Angabe des Programms, in dessen Rahmen sie erfolgt sind.
Inhaltlich entscheiden drei Punkte. Erstens die Zone, denn innerhalb der Kernstadt liegen zwischen den Quartieren mehrere hundert Euro je Quadratmeter; die kostenlose Marktwertindikation rechnet deshalb mit Ihrem Zonenwert. Zweitens die Lärmsituation, die Sie selbst benennen sollten, statt sie recherchieren zu lassen. Drittens die Kosten: Der hessische Provisionssatz von 5,95 Prozent wird geteilt und ist verhandelbar (nachzurechnen im Provisionsrechner), dazu kommen die Lastenfreistellung beim Notar und bei vermieteten oder kurz gehaltenen Objekten die Spekulationsfrist. Den Gesamtablauf beschreibt der Verkaufsprozess.
In unser Netz kommt ein Büro über den Nachweis nach § 34c GewO und die Offenlegung seiner Vermarktungshistorie. Gemessen wird, ob die aufgerufenen Preise gehalten haben, wie lange die Vermarktung dauerte und wie oft nachträglich reduziert wurde. Für Neu-Isenburg prüfen wir zusätzlich, ob ein Büro die Lärmschutzbereiche und die zugehörigen Ansprüche kennt. Das ist keine Formalie: Wer einem Käufer erklären kann, welche Schutzzone gilt, was bereits umgesetzt wurde und was noch möglich ist, nimmt dem Thema die Unschärfe, aus der Preisnachlässe entstehen. Das Verfahren im Einzelnen steht unter So prüft Verkaufsklar.
Neu-Isenburg ist die erste Stadt unserer Serie im Landkreis Offenbach, einem der teuersten Umlandkreise Hessens. Diese Städte grenzen an oder teilen den Markt:
Für Neu-Isenburg selbst gibt es keine eigene amtliche Kaufpreis-Statistik, weil die Stadt keinen eigenen Gutachterausschuss hat. Maßgeblich ist der Landkreis Offenbach, und der weist 822.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus im Standardzuschnitt aus sowie 642.000 Euro für Reihenhaus oder Doppelhaushälfte. Anders als in den meisten hessischen Kreisen ist dieser Wert hier brauchbar, weil der Kreis Offenbach durchgehend hochpreisig ist. Zonengenau wird es über den Bodenrichtwert: In der Kernstadt liegt er bei 1.050 Euro je Quadratmeter.
Zeppelinheim kommt auf 675 Euro je Quadratmeter, die Kernstadt auf 1.050 Euro. Der Grund liegt in der Lage: Der Stadtteil ist eine vom übrigen Stadtgebiet getrennte Siedlung unmittelbar am Frankfurter Flughafen, umgeben von Wald und Verkehrstrassen. Die Fluglärmbelastung ist dort deutlich höher als in der Kernstadt, und das schlägt direkt auf den Bodenwert durch. Wer in Zeppelinheim verkauft, spricht Käufer an, die diesen Kompromiss bewusst eingehen, und für die ist Ehrlichkeit über die Lärmsituation ein Verkaufsargument, kein Risiko.
Er ist in Neu-Isenburg der bedeutendste Faktor, der nicht auf der Bodenrichtwertkarte steht. Nach dem Fluglärmschutzgesetz sind rund um den Flughafen Lärmschutzbereiche förmlich festgesetzt, unterteilt in Tag- und Nachtschutzzonen; für Gebäude in bestimmten Zonen bestehen Ansprüche auf bauliche Schallschutzmaßnahmen. Für Sie als Verkäufer sind zwei Dinge wichtig: Die Zuordnung Ihrer Adresse ist amtlich einsehbar, und bereits durchgeführte Schallschutzmaßnahmen sind ein echter Wertfaktor, den Sie belegen sollten.
Aus zwei amtlichen Quellen. Die Bodenrichtwerte kommen vom für den Landkreis Offenbach zuständigen Gutachterausschuss und wurden über BORIS Hessen abgerufen, Stichtag 01.01.2024, Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Die Preisniveaus für Häuser und Wohnungen stammen aus dem Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025 mit Berichtsjahr 2024 und gelten für den gesamten Landkreis. An jeder Zahl steht, welche Ebene gilt.
Der Landkreis Offenbach kommt auf 5.600 Euro je Quadratmeter für eine neue Eigentumswohnung und 4.100 Euro für den Wiederverkauf einer zwanzig Jahre alten 80-Quadratmeter-Wohnung. Bemerkenswert: Damit liegt der Landkreis über der Stadt Offenbach, die auf 4.850 und 3.500 Euro kommt. Der Wohnungsmarkt des Kreises ist groß, 2024 wurden dort 1.563 Kaufverträge über Wohnungseigentum mit 332 Millionen Euro Umsatz beurkundet. Neu-Isenburg gehört wegen der Frankfurt-Nähe und der S-Bahn-Anbindung zu den gefragteren Adressen darin.
Vor allem die Nähe zu Frankfurt bei eigenständigem Charakter. Die Stadtgrenze zu Frankfurt verläuft mitten durch den Stadtwald, die S-Bahn braucht in die Innenstadt nur wenige Minuten, und die Autobahnen A3 und A661 sind unmittelbar erreichbar. Dazu kommt eine ungewöhnlich dichte Gewerbeansiedlung, die der Stadt eine starke Finanzkraft gibt, sowie das planmäßig angelegte historische Zentrum aus der Gründungszeit als Hugenottensiedlung. Wer in Frankfurt arbeitet und ein Haus mit Garten sucht, findet hier kürzere Wege als fast überall sonst.
Der Bodenrichtwert beziffert allein den Boden je Quadratmeter Grundstücksfläche innerhalb einer Lagezone, der Kaufpreis umfasst zusätzlich das Gebäude. In Neu-Isenburg reichen die Bodenrichtwerte von 650 bis 1.300 Euro; bei 500 Quadratmetern Grundstück sind das 325.000 bis 650.000 Euro allein für den Grund. Weil die Grundstücke hier im Schnitt kleiner sind als in den Taunusstädten, hat das Gebäude einen entsprechend größeren Anteil am Gesamtwert.
Üblich sind die hessischen 5,95 Prozent inklusive Mehrwertsteuer, geteilt zwischen beiden Seiten, sodass auf Sie rund 2,98 Prozent entfallen. Bei einem Verkaufspreis von 750.000 Euro sind das etwa 22.400 Euro auf Ihrer Seite. Der Satz ist Verhandlungssache, kein Tarif, und bei gut vermarktbaren Objekten in dieser Lage besteht regelmäßig Spielraum.
Bei realistischem Preis meist zügig, weil die Nachfrage aus Frankfurt konstant ist und das Angebot begrenzt bleibt: Die Stadt ist von Wald und Autobahnen umschlossen und kann kaum noch wachsen. Länger dauert es bei zwei Konstellationen, nämlich bei Objekten mit erheblichem Sanierungsstau und bei stark lärmbelasteten Lagen. In beiden Fällen hilft nicht Warten, sondern eine Preisstellung, die den Punkt einrechnet, statt ihn zu ignorieren.
Es gelten zwei Stichtage. Die Bodenrichtwerte beziehen sich auf den 01.01.2024 und werden alle zwei Jahre neu beschlossen. Die Kreiszahlen stammen aus dem Landesbericht 2025, der die im Jahr 2024 beurkundeten Verträge auswertet. Abgerufen haben wir beides am 13.8.2026; die vollständigen Nachweise stehen im Quellenblock am Seitenende.
Neu-Isenburg hat keinen eigenen Gutachterausschuss. Die Bodenrichtwerte sind stadtscharf, die Preisniveaus gelten für den Landkreis Offenbach. Wo eine Zahl von welcher Ebene stammt, steht dabei.
Stand: 13.8.2026 · Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2024 · Kreiszahlen aus dem Berichtsjahr 2024 · Alle Angaben sind unverbindliche Ersteinschätzungen und ersetzen kein Wertgutachten.
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