
Amtliche Bodenrichtwerte für jeden der sechs Stadtteile, dazu die Preisniveaus des Landkreises aus dem hessischen Immobilienmarktbericht. Klar getrennt nach Stadt- und Kreisebene, ohne hochgerechnete Portal-Preise.
Drei amtliche Ankerwerte, und eine ehrliche Vorbemerkung dazu.
Die wichtigste Vorbemerkung zuerst, weil sie die Qualität aller folgenden Zahlen bestimmt: Für Bad Camberg selbst gibt es keine eigenen amtlichen Kaufpreis-Auswertungen. Anders als Wiesbaden, Darmstadt oder Oberursel hat die Stadt keinen eigenen Gutachterausschuss, der jährlich einen Marktbericht veröffentlicht. Zuständig ist der Gutachterausschuss für den Landkreis Limburg-Weilburg, und dessen Auswertungen beziehen sich auf den gesamten Kreis. Wir weisen deshalb im Folgenden konsequent aus, welche Zahl für die Stadt gilt und welche für den Kreis. Wer Ihnen einen exakten Quadratmeterpreis für Bad Camberg nennt, hat ihn geschätzt.
Was es für die Stadt selbst gibt, sind die Bodenrichtwerte: amtliche Quadratmeterwerte für den reinen Boden, festgesetzt je Lagezone zum Stichtag 01.01.2024. In Bad Camberg sind das 21 Wohnbauland-Zonen über sechs Gemarkungen, mit Medianwerten von 138 Euro in Oberselters bis 340 Euro in der Kernstadt. Diese Werte sind stadtscharf, amtlich und die belastbarste Grundlage für einen Lagevergleich innerhalb des Orts.
Für das Preisniveau von Gebäuden bleibt die Kreisebene. Der Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025 nennt für den Landkreis Limburg-Weilburg im Berichtsjahr 2024 ein mittleres Preisniveau von 355.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus im Standardzuschnitt (40 Jahre alt, 150 Quadratmeter Wohnfläche, 700 Quadratmeter Grundstück) und 344.000 Euro für ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte mit 130 Quadratmetern. Bei Eigentumswohnungen liegt das Niveau bei 2.500 Euro je Quadratmeter im Wiederverkauf und 3.800 Euro im Neubau. Innerhalb des Kreises gehört Bad Camberg wegen seiner Verkehrsanbindung eher zum oberen Bereich dieser Spannen.
Die Marktwertindikation rechnet mit dem Bodenrichtwert Ihrer Zone und den amtlichen Preisniveaus. Ergebnis in zwei Minuten, ohne Konto.
Median der Wohnbauland-Zonen je Gemarkung, Stichtag 01.01.2024, Quelle Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich des Landkreises Limburg-Weilburg. Sortiert vom teuersten zum günstigsten Stadtteil.
Lesehilfe: Die Namen sind die amtlichen Gemarkungen und entsprechen den sechs Bad Camberger Stadtteilen. Jeder Wert beschreibt baureifes Wohnbauland mittlerer Lage seiner Zone und lässt das Gebäude bewusst außen vor. Bei insgesamt nur 21 Zonen im Stadtgebiet steht hinter manchem Stadtteil-Median nur eine einzige Zone; das macht ihn nicht falsch, aber empfindlich. Welche Zone für Ihr Grundstück gilt, klärt der kostenlose BORIS-Auszug.
Sechs Stadtteile, ein Faktor von 2.5 zwischen dem teuersten und dem günstigsten. Woran das liegt.
Die Kernstadt Camberg führt mit einem Median von 340 Euro und einer Spitzenzone von 360 Euro deutlich. Dafür gibt es drei Gründe: die denkmalgeschützte Fachwerk-Altstadt rund um Amthof und Obertorturm, den Status als Kneipp-Heilbad mit Kurgebiet, und vor allem die Infrastruktur. Bahnhof, Schulen, Ärzte und Einzelhandel liegen hier, und der Anschluss an die A3 ist in wenigen Minuten erreicht. Wer in der Kernstadt verkauft, verkauft im Grunde diese Erreichbarkeit mit, und genau darauf achten Pendlerfamilien als größte Käufergruppe.
Würges folgt mit 260 Euro als zweitteuerster Stadtteil und ist der größte nach der Kernstadt. Der Ort hat einen eigenen Bahnhaltepunkt an der Main-Lahn-Bahn, was ihn für Pendler ohne Zweitwagen interessant macht, dazu eine gewachsene Ortsmitte und Neubaugebiete am Rand. Die Bandbreite innerhalb des Stadtteils ist mit 240 bis 265 Euro allerdings eng, was die Bewertung vergleichsweise berechenbar macht.
Erbach liegt mit 250 Euro knapp dahinter, zeigt aber die größte Streuung aller Stadtteile: von 220 bis 280 Euro. Der Ort liegt am Taunushang oberhalb der Kernstadt, und diese Höhenlage übersetzt sich direkt in Preisunterschiede: Grundstücke mit Aussicht und Südhang werden anders bewertet als Lagen im Ortskern. Für Verkäufer heißt das, dass hier die konkrete Zone besonders zählt und ein Stadtteil-Durchschnitt schnell in die Irre führt.
Dombach und Schwickershausen liegen beide bei 180 Euro und sind die kleinsten Stadtteile: dörfliche Strukturen, wenige hundert Einwohner, kaum Verkaufsfälle pro Jahr. Genau das ist beim Verkauf die Herausforderung. Bei einer Handvoll Transaktionen im Jahrzehnt gibt es kaum Vergleichspreise, weshalb der Bodenrichtwert und der Gebäudezustand die Bewertung tragen müssen. Käufer sind fast ausschließlich Menschen, die bewusst ländlich wohnen wollen und dafür Fahrzeit in Kauf nehmen.
Oberselters bildet mit 138 Euro das untere Ende. Der Ort ist bekannt für seine Mineralwasserquellen und liegt am weitesten von Bahnhof und Autobahnanschluss entfernt. Diese Entfernung ist der ganze Unterschied: Zwischen Oberselters und der Kernstadt liegen wenige Kilometer, aber Faktor 2.5 im Bodenwert. Wer hier verkauft, sollte mit dieser Realität arbeiten statt gegen sie, denn ein realistisch eingewertetes Objekt findet auch in Oberselters Käufer, ein überteuertes dagegen bleibt sehr lange stehen.
Weil die Kaufpreis-Statistik auf Kreisebene geführt wird, lohnt der Blick auf diese Ebene. Im Landkreis Limburg-Weilburg wurden 2024 insgesamt 1.846 Kaufverträge beurkundet: 450 über unbebaute Grundstücke, 953 über bebaute, 260 über Wohnungseigentum und 183 über sonstige Objekte. Auffällig ist der hohe Anteil unbebauter Grundstücke, fast ein Viertel aller Verträge. Das unterscheidet den Kreis deutlich von den verdichteten Rhein-Main-Städten, wo Bauland praktisch nicht mehr gehandelt wird, und zeigt, dass hier noch gebaut wird.
Beim Preisniveau steht Limburg-Weilburg am unteren Ende der hessischen Skala. Das Standardobjekt freistehendes Einfamilienhaus kostet im Kreis 355.000 Euro, in der Kreisstadt Limburg 436.000 Euro. Zum Vergleich: Im Rheingau-Taunus-Kreis nebenan sind es 518.000 Euro, im Hochtaunuskreis 715.000 Euro, in Wiesbaden 993.000 Euro. Für Verkäufer bedeutet dieser Abstand zweierlei. Erstens ist die Käuferschicht breiter, weil die Finanzierung für normale Einkommen machbar bleibt. Zweitens ist der Zuzug aus dem teureren Rhein-Main-Gebiet ein realer Nachfragefaktor, und zwar besonders für Orte wie Bad Camberg mit direkter Autobahn- und Bahnanbindung.
Bei Eigentumswohnungen ist der Markt dagegen dünn: 260 Kaufverträge im ganzen Kreis, mit einem Geldumsatz von 46 Millionen Euro. Wer eine Wohnung verkauft, konkurriert also mit wenigen anderen, hat aber auch eine kleinere Käufergruppe. Das mittlere Preisniveau liegt bei 2.500 Euro je Quadratmeter für den Wiederverkauf einer zwanzig Jahre alten Wohnung und bei 3.800 Euro im Neubau. Der Abstand zwischen beiden ist auch hier erheblich und ein Argument, das Sie im Verkaufsgespräch kennen sollten.
Die hessischen Zahlen für 2024 zeigen eine klare Erholung. Landesweit wurden 18.903 Kaufverträge über Wohnungseigentum beurkundet, nach 14.763 im Jahr davor, ein Zuwachs von rund einem Viertel. Der Geldumsatz stieg auf 4,8 Milliarden Euro. Nach zwei Jahren, in denen viele Verkäufe schlicht nicht zustande kamen, weil Käufer und Verkäufer unterschiedliche Vorstellungen vom neuen Zinsniveau hatten, finden beide Seiten wieder zusammen. Diese Bewegung betrifft den ländlichen Raum genauso wie die Ballungszentren.
Für den Landkreis Limburg-Weilburg heißt das konkret: 1.846 Kaufverträge über alle Objektarten, davon 450 über unbebaute Grundstücke. Der hohe Baulandanteil ist bemerkenswert, weil er zeigt, dass hier noch Neubau stattfindet, während er in den verdichteten Rhein-Main-Städten praktisch zum Erliegen gekommen ist. Für Verkäufer bestehender Häuser ist das zweischneidig: Neubau ist Konkurrenz, aber er zieht auch Familien in die Region, die sonst gar nicht hier suchen würden.
Eine Prognose werden wir nicht zeichnen, weil sie sich für einen Markt dieser Größe nicht seriös belegen ließe. Was sich sagen lässt: Das Preisgefälle zum Rhein-Main-Gebiet ist der stabilste Nachfragefaktor, den Bad Camberg hat, und es hat sich in den letzten Jahren eher vergrößert als verkleinert. Solange Frankfurt und Wiesbaden für normale Einkommen unerschwinglich bleiben, bleibt die Pendlerlage an A3 und Main-Lahn-Bahn ein Verkaufsargument.
Einfamilienhäuser sind der prägende Teilmarkt in Bad Camberg. Die typische Immobilie ist ein Haus aus den 1960er bis 1990er Jahren mit großzügigem Grundstück, oft mit Sanierungsbedarf bei Heizung und Dämmung. Genau hier entscheidet sich der Preis: Käufer rechnen die Sanierungskosten gegen und ziehen sie vom Angebotspreis ab, meist großzügiger als der Verkäufer es täte. Ein Objekt mit dokumentierter neuer Heizung, gedämmtem Dach und aktuellem Energieausweis verkauft sich in diesem Markt spürbar besser als eines, bei dem der Käufer raten muss. Der Bodenanteil ist dabei erheblich: Bei 800 Quadratmetern Grundstück in der Kernstadt stecken rund 272.000 Euro allein im Boden.
Eigentumswohnungen spielen in Bad Camberg eine Nebenrolle. Der Bestand ist überschaubar und konzentriert sich auf die Kernstadt; Neubauwohnungen entstehen nur vereinzelt. Für Verkäufer heißt das: wenige direkte Vergleichsobjekte, dafür auch wenig Konkurrenz. Die Käufergruppe besteht überwiegend aus älteren Menschen, die aus dem eigenen Haus in etwas Kleineres mit kurzen Wegen wechseln wollen, und aus Kapitalanlegern aus der Region. Barrierefreiheit und Aufzug sind in diesem Segment kein Komfortdetail, sondern preisbestimmend.
Grundstücke werden hier noch regelmäßig gehandelt, anders als in den verdichteten Städten. Im Landkreis waren es 2024 immerhin 450 Verkäufe. Der Preis folgt fast vollständig dem Bodenrichtwert plus Baurecht, weshalb die Zonenzuordnung und eine Bauvoranfrage den größten Hebel darstellen. Ein Grundstück in der Kernstadt-Zone ist bei gleicher Größe ein Vielfaches eines Grundstücks in Oberselters wert. Unsere Grundstücksbewertung rechnet direkt mit den amtlichen Zonenwerten.
Am Anfang steht die Unterlagen-Mappe: Grundbuchauszug und Flurkarte, Energieausweis, beim Haus die Bauakte, bei einer Wohnung Teilungserklärung und Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen. Zuständig ist das Grundbuchamt beim Amtsgericht Limburg an der Lahn, die Flurkarte kommt vom Katasteramt des Landkreises. In einem Markt mit wenigen Transaktionen ist Vollständigkeit besonders wertvoll, weil Käufer und deren Banken bei ländlichen Objekten genauer hinsehen als bei standardisierter Stadtware. Die komplette Liste steht im Leitfaden Unterlagen für den Hausverkauf.
Drei Punkte sind in Bad Camberg besonders. Erstens die Vergleichbarkeit: Bei wenigen Verkaufsfällen pro Stadtteil gibt es kaum echte Vergleichspreise, weshalb Bodenrichtwert plus dokumentierter Gebäudezustand die Bewertung tragen müssen. Zweitens die Reichweite: Ein erheblicher Teil der Käufer kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet und sucht überregional, das Objekt muss also außerhalb der lokalen Kanäle sichtbar sein. Drittens die Geduld: Vermarktungszeiten sind hier länger als in Frankfurt oder Wiesbaden, und ein zu hoher Startpreis verlängert sie überproportional, weil die Käufergruppe klein ist und sich untereinander kennt.
Zu den Kosten: Der hessische Provisionssatz von 5,95 Prozent wird geteilt und ist verhandelbar (nachrechnen im Provisionsrechner). Dazu kommen die Lastenfreistellung beim Notar für die Löschung alter Grundschulden und, bei vermieteten oder kurz gehaltenen Objekten, die Spekulationsfrist-Prüfung vor der Preisfindung. Der Ablauf im Übrigen folgt dem üblichen Verkaufsprozess.
In kleinen Märkten wiegt die Maklerwahl schwerer als in der Großstadt, weil die Zahl der potenziellen Käufer begrenzt ist und ein verbrannter Erstauftritt kaum zu reparieren ist. In unser Partnernetz kommt kein Büro durch Bezahlung: Es bewirbt sich, weist die Formalia nach § 34c GewO nach und legt seine Vermarktungshistorie offen. Geprüft wird an Kennzahlen, die ein Makler nicht selbst steuert, nämlich ob seine Startpreise halten, wie lange seine Objekte laufen und wie oft nachträglich reduziert wird. Für den Raum Limburg-Weilburg achten wir zusätzlich auf überregionale Reichweite, weil ein erheblicher Teil der Nachfrage aus dem Rhein-Main-Gebiet kommt. Bis zu Ihrer Freigabe bleiben alle Profile anonym, und Ihre Anfrage geht am Ende an genau ein Büro.
Der Goldene Grund und der Kreis Limburg-Weilburg sind kleinteilig: Jede Gemeinde hat eigene Bodenrichtwertzonen, und schon wenige Kilometer machen einen erheblichen Unterschied.
Für Bad Camberg selbst veröffentlicht der Gutachterausschuss keine eigenen Kaufpreis-Auswertungen; die nächstliegende amtliche Ebene ist der Landkreis Limburg-Weilburg. Dort lag das mittlere Preisniveau 2024 bei 355.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche auf 700 Quadratmetern Grundstück und bei 344.000 Euro für ein Reihenhaus oder eine Doppelhaushälfte mit 130 Quadratmetern. Bad Camberg liegt innerhalb des Kreises im oberen Mittelfeld, weil die Autobahn- und Bahnanbindung den Ort für Pendler attraktiv macht.
Bei den amtlichen Bodenrichtwerten für Wohnbauland führt die Kernstadt Camberg mit 340 Euro je Quadratmeter, am unteren Ende steht Oberselters mit 138 Euro. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Stadtteil liegt damit ein Faktor von etwa 2.5. Das ist für eine Stadt dieser Größe eine bemerkenswerte Spreizung und erklärt sich vor allem aus der Entfernung zum Bahnhof und zur Autobahn.
Aus zwei amtlichen Quellen: den Bodenrichtwerten des Gutachterausschusses über BORIS Hessen (Stichtag 01.01.2024, Datenlizenz Deutschland Zero 2.0) und dem Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025, herausgegeben von der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse, mit Berichtsjahr 2024. Die Preisniveaus daraus gelten für den Landkreis Limburg-Weilburg, nicht speziell für Bad Camberg; wir kennzeichnen das an jeder Stelle, statt eine Stadtzahl zu erfinden.
Auch hier ist die amtliche Ebene der Landkreis: Für eine wiederverkaufte Eigentumswohnung von 80 Quadratmetern und rund 20 Jahren Alter nennt der hessische Immobilienmarktbericht ein mittleres Preisniveau von 2.500 Euro je Quadratmeter im Kreis Limburg-Weilburg, für einen Neubau 3.800 Euro. Der Wohnungsmarkt ist in Bad Camberg allerdings klein: Im gesamten Landkreis wurden 2024 nur 260 Kaufverträge über Wohnungseigentum beurkundet, verteilt auf alle Städte und Gemeinden.
Der Bodenrichtwert beziffert allein den Boden je Quadratmeter Grundstücksfläche und gilt pauschal für eine ganze Lagezone. Der Kaufpreis umfasst zusätzlich das Gebäude mit Zustand, Baujahr und Ausstattung. Gerade in Bad Camberg mit seinen großen Grundstücken ist der Bodenanteil aber ein erheblicher Teil des Gesamtwerts: Bei 800 Quadratmetern in einer 340-Euro-Zone stecken schon 272.000 Euro im Boden.
Das hängt weniger vom Zeitpunkt als vom Objekt ab. Der hessische Immobilienmarkt hat 2024 die Talsohle verlassen, die Transaktionszahlen zogen kräftig an. In Bad Camberg entscheidet vor allem die Anbindung: Objekte in fußläufiger Nähe zu Bahnhof und Autobahnanschluss finden schneller Käufer als solche in den abgelegeneren Stadtteilen. Ein zweiter Faktor ist der Zustand, denn die Käuferschicht besteht überwiegend aus Familien mit begrenztem Sanierungsbudget nach dem Kauf.
Üblich ist der hessische Satz von 5,95 Prozent inklusive Mehrwertsteuer, geteilt zwischen Verkäufer und Käufer; auf Ihre Seite entfallen rund 2,98 Prozent. Beim Kreis-Preisniveau von 355.000 Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus sind das etwa 10.600 Euro. Der Satz ist verhandelbar, unser Provisionsrechner zeigt Ihren Anteil auf den Euro genau.
Die amtlichen Bodenrichtwerte für Wohnbauland reichen von 130 Euro je Quadratmeter in den Randlagen bis 360 Euro in der Kernstadt. Im Landkreis Limburg-Weilburg wurden 2024 immerhin 450 unbebaute Grundstücke verkauft, der Kreis gehört damit zu den aktiveren Baulandmärkten Hessens. Für Verkäufer bleibt der Nachweis der Bebaubarkeit entscheidend: Zwischen Gartenland und baureifem Land liegt auch hier eine Größenordnung.
Sie ist Bad Cambergs wichtigster Preisfaktor. Der Ort liegt direkt an der A3 mit eigener Anschlussstelle und an der Main-Lahn-Bahn Richtung Frankfurt und Limburg. Damit erreicht man das Rhein-Main-Gebiet in gut einer Stunde, zahlt aber nur einen Bruchteil der dortigen Preise: Das Kreis-Preisniveau für ein freistehendes Einfamilienhaus liegt bei 355.000 Euro, in Frankfurt und Wiesbaden bewegt sich dasselbe Standardobjekt im Bereich um eine Million. Diese Differenz zieht seit Jahren Pendlerfamilien an und stützt die Nachfrage.
Nein. Die Berechnung läuft ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse, kein Partner erfährt davon. Erst wenn Sie danach selbst eine Anfrage stellen und ausdrücklich einwilligen, geht Ihre Kontaktangabe an genau ein leistungsgeprüftes Büro. Nicht an mehrere, und nicht an einen Verteiler.
Die Bodenrichtwerte tragen den amtlichen Stichtag 01.01.2024 und werden vom Gutachterausschuss alle zwei Jahre fortgeschrieben. Die Preisniveaus des Landkreises stammen aus dem Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025 mit Berichtsjahr 2024. Unsere Datenbasis haben wir am 13.8.2026 abgerufen; der vollständige Quellennachweis steht am Seitenende.
Wir trennen auf dieser Seite strikt zwischen Stadt- und Kreisebene. Wo es für Bad Camberg keine amtliche Zahl gibt, sagen wir das, statt eine zu schätzen.
Fünf Fragen, zwei Minuten, eine begründete Spanne aus dem Bodenrichtwert Ihrer Zone und den amtlichen Preisniveaus. Kein Konto, kein Rückruf, keine Weitergabe ohne Ihr ausdrückliches Ja.
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